Vernünftig!

"Die Welt ist zu komplex, um sie den Vernüftigen zu überlassen."
Ernst Ärger, Redakteur

Okay – K.O.

"Humor ist unser Rechaud"
Ingo Bruegg, Redakteur

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Aufstieg und Niedergang oder die nukleare Kälte im Herzen

Lange schon spricht man vom Niedergang der USA. Endlich wird’s konkret. Es ist nicht etwa der Unmut der Weltgemeinde über guatanamomässige Sauereien des Weltpolizisten und globalen Bespitzlers, der den Weltmeister der Umweltverschmutzung ins Wanken bringt. Nein, das können die USA selber. Aussenpolitisch stolpern sie gleichermassen in Nahen wie im Fernen Osten. Zuerst wird im Nahen Osten stark gedroht, dann verhandelt. Im pazifischen Raum, wo sich die USA eigentlich darauf konzentrieren wollten, China Stärke entgegenzusetzen, bleiben sie blass und passiv und verunsichern die dortige Fangemeinde. Der Shutdown im Innern macht sich daran, den Dollar und die globalen Börsen auf Talfahrt zu senden und die gesamte Weltwirtschaft zum Kollabieren zu bringen. Das ist halt so, wenn eine Grossmacht am Abserbeln ist. Aber wie immer, wenn ein Star abschifft, macht sich ein neuer ans Aufsteigen. Aufstieg und Niedergang, das ist wie Yin und Yang. Im Osten geht nämlich nicht nur die Sonne auf, Japan macht sich jetzt endlich daran, sich ewigen – unsterblich wäre das falsche Wort – Ruhm einzuhandeln. Nicht mit dem Erstarken seiner Wirtschaft, sondern, – Sie ahnten es – mit Fukushima. 15’000 mal stärker als die Bombe von Hiroshima soll der Output sein, der dort loszufurzen droht. Der japanische Premier Shinzo Abe bat gestern um internationale Hilfe bei diesem Jahrtausendvorhaben.

Atomenergie und Wirtschaft sind die zwei Kernthemen, die auch einen Strahlemann in der Schweiz beschäftigen. Heinz Karrrer machte sich jahrelang verdient um die Atomenergie, vergass aber auch nicht die Wasserkraft, der er zurzeit mit einer der grössten Baustelle Europas ein glorioses Denkmal setzt. Und sich selber natürlich auch. Trotz des schon lange absehbaren Zerfalls des Strompreises in ganz Europa und der unschlagbaren Konkurrenz der Skandinavier hinsichtlich Pumpspeicherwerke ist es ihm gelungen, mit «Linth-Limmern» die megalomanste Industrieruine des ganzen Alpenkranzes zu schaffen. Dass solcher Erfolg belohnt werden muss, ist nicht mehr als gerecht. Deshalb machte ihn die Lobby der schweizerischen Ober- und Unternehmerschicht, der Wirtschaftsdachverband «Economiesuisse», zu ihrem Oberschaaf, äh Oberscheff. Was für ein Aufstieg! Mit Volldampf wirft sich nun der Sohn eines Pöstlers in den Kampf um die Lohngerechtigkeit für die Schweizerischen Topverdiener. «Gerechtigkeit ist extrem subjektiv!» philosophierte er in einem Interview und wehrte sich damit fulminant gegen die 1:12-Initiative der chronisch arbeitsscheuen «Leute, die sich nie in einem Arbeitsumfeld bewegt haben». Das hat er aber schön formuliert!

Soviel Einsatz werden ihm seine neuen Bosse verdanken, auch wenn er damit ein wenig über das Ziel hinausschiesst. Denn die Initianten der Initiative zeigten sich in einer neuen Studie als wahre IniTitanen der Selbstverwässerung und mogelten die angepeilte Lohnbegrenzung zwanglos auf 1:20 hoch. Wahrlich eine Meisterleistung, auch wenn sie von einer gewissen Kaltherzigkeit zeugt gegenüber den Leuten, die auf mehr Lohn hofften und darauf, dass die Schweiz damit ein weltweites Zeichen für eine sozialverträgliche Wirtschaft setzen würde. So werden die Sozis den Kapitalismus nie überwinden und zeigen sich vielmehr als mutlose Bünzlis. Da kann sich Karrer also getrost ein wenig zurücklehnen und die Sache den InitiTanten überlassen.

Ein wenig mehr Energie sollte Karrer allerdings bei seinem Einsatz für die Massenzuwanderung ausländischer Arbeitskräfte beweisen. Ansonsten werkelt er nicht nur am Abstieg der hiesigen Wirtschaft, sondern auch an seinem persönlichen Niedergang. Denn ob der hier herrschenden Herzenskälte, Humorlosigkeit und Bünzlitums ist nämlich die Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte bereits zum Stillstand gekommen und vor allem die Deutschen sagen sich: Nichts wie weg!

Angesichts des drohenden Wintereinbruchs ist man versucht, es den Deutschen gleichzutun und nochmals, jetzt wo dann der Dollar noch günstiger wird, in wärmere Gefilde zu entschweben und das Leben zu geniessen, bevor der japanische Fallout die Sonne endgültig verdunkelt.

Wir werden es uns jedenfalls überlegen. Seien Sie deshalb nicht überrascht, wenn auch wir hier auf dieser Plattform unseren persönlichen Niedergang feiern und vielleicht noch ab und zu von einer fernen Strandbar berichten. So nimmt halt alles sein Ende!

adios heinz karrer Aufstieg und Niedergang oder die nukleare Kälte im Herzen

NSA steuert Gripen, Maurer begeistert!

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Nach neuesten Berichten soll die NSA via Funk auf die Steuerung des Gripen zugreifen können. Bundesrat Ueli Maurer zeigt sich unbekümmert bis begeistert: «Dadurch wird die Koordination mit der Nato um vieles erleichtert und da die Amis mich eh schon abhören, muss ich sie nicht mal anrufen, wenn wir losfliegen. Super!»

Für die Abstimmumg zum [mehr..]

Ueli Maurer – Riesenschnauzer mit Spatzenhirn?

Maurer_sucht_Hirn-Schalter

Wie die NZZ berichtet, war es Weltwoche-Boss Roger Köppel himself, der unseren Kriegesminister Ueli Maurer auf das Glatteis führte und ihm ein paar provokative Würmer hinsichtlich Schweizer Neutralität und Bundespräsident Burkhalters Rolle als OSZE Vorsitzender aus der Nase zog, für die er sich subito öffentlich entschuldigen musste.

Ob Köppel, der letzthin ja eigene politische Ambitionen [mehr..]

Von der Wichtigkeit des Kurses bei Ukraine, Devisen und anderen Spielen

Nicht nur die Malaysia-Boing MH370 ist diese Woche vom Kurs abgekommen, auch das Verhältnis zwischen EU/USA und Russland ist weiter abgedriftet. Dass laut Putin die Soldaten auf der Krim ihre unmarkierten Uniformen im Supermarkt gekauft hätten, beleidigt sogar die Schwarm-Intelligenz der EU. Man erinnert sich der Erfahrungen auf dem Schulhof und weiss, wer deine Intelligenz [mehr..]

Hoeness im Gefängnis: Trainiert die Knast-Elf!

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Wer lügt, der fliegt nicht mehr!

Uli Hoeness, der abgestürtzte Steuer-Überflieger des FC Bayern, ist unsanft gelandet. Er ist ab sofort neuer Trainer der Knast-Mannschaft.

And the Winner is ...

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Infolge gescheiterter einheimischer Initiativen hat sich das direkt an die Schweiz grenzende Schwabenland während den letzten Jahren zu einem von der italienischen Mafia gecoachten Kokain-Zentrum hochgemausert. Da letzthin aber das Bundeskriminalamt dazwischengepfuscht und die florierende Industrie trockengelegt hat, blieb schliesslich alles an der lokalen Polizei hängen. «Alles muss man selber machen», stöhnte der Chef der [mehr..]

Vimentis-Zensur! Ist Boykott oder Girlkott die richtige Antwort?

Offener Brief an das Team von Vimentis, die politische Informations- und Diskussionsplattform

 

Liebe Boys and Girls von Vimentis

Wieder einmal habt ihr die Zensurschere in eurem Hin zuschnappen lassen und mir folgendes in die Mailbox gepoppt:

„Sehr geehrter Herr Bürgg

Ihr Blogartikel mit dem Titel ‘Ecopoppen leicht gemacht’ wurde gelöscht, weil er anstössige Begriffe [mehr..]

Ecopoppen leicht gemacht

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Nachdem Europa in der Ukraine fürs Erste noch einmal haarscharf an einen Bürgerkrieg vorbeigeschrammt zu sein scheint, bleibt eines übrig: Der enorme Finanzbedarf von 35 Milliarden. Da könnte die Kohle der Oligarchen willkommen sein. Doch diese scheinen vorgesorgt zu haben und ihre Scherfchen vor allem in England, Österreich und Lichtenstein, und offenbar – wie die [mehr..]

Fuck the EU! Fuck the USA! Heya Schweden!

Nachdem 28% der Schweizer Stimmberechtigten Ja zur Masseneinwanderungsinitiative und damit «Fuck the EU» gesagt hatten, breitet sich der von Victoria Nuland, der «wichtigste Beraterin des Präsidenten in europäischen Fragen», geprägte Schlachtwort auch innerhalb der EU weiter aus. Und zwar nicht nur wegen der Zuwanderung von Ausländern.

Immer mehr werden sich die Europäer bewusst, was ihre [mehr..]

Fuck the EU! - Zusammenfassung aus der Szenenkneipe

«2’908’382 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nahmen am Abstimmungsspielchen teil. 19’526 gaben den Ausschlag. WOW!»

«Eigentlich ist es ein Unentschieden mit einem Sieger: Christoph Blocher mit seiner SVP.»

«Demokratie ist halt kein Fussballspiel, du Ponyhofreiter!»

«Drei Millionen Franken soll er sich für den Scherz erlaubt haben. Die muss man auch zuerst verdienen.»

«Schon mutig, wie er sich [mehr..]

Kollision als Lebensinhalt

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Einmal mehr war die vergangene Woche geprägt von Kollisionen vielfacher Mannig- und Fraufaltigkeit:

In Deutschland kollidierte Alice Schwarzer mit einem Shitstorm der gröberen Art. Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern, Steuergerechtigkeit, Selbstgerechtigkeit sind die einzelnen Sturmböen. Dabei verkennen die meisten deutschen Kommentatoren, dass Frau Schwarzer bloss das Gesellschaftsspiel der deutschen Oberschicht spielte. Ein Schweizer Bankkonto gehörte doch [mehr..]